Masken Tragen Corona Virus Umfrage

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In der aktuellen Diskussion um das verbindliche Tragen von Masken zur Eindämmung des Corona-Virus, halten es 57 Prozent der Bundesbürger für richtig, wenn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen oder im Nahverkehr in der nächsten Zeit verpflichtend ist.

35 Prozent der Befragten fänden das nicht richtig. Insbesondere Frauen sprechen sich mit 62 Prozent für eine solche Schutzpflicht aus (Männer: 52 %). Mit 64 Prozent liegt die Zahl der Befürworter unter den älteren Menschen (60 Jahre und älter) noch etwas höher. Den geringsten Zuspruch findet eine solche Maßnahme bei den jungen Mitbürgern (14- bis 29-Jährige). 47 Prozent der Befragten lehnen hier eine Mund-Nasen-Schutzpflicht ab.

Gefragt nach dem Ansteckungsschutz durch diese Maßnahme, glaubt nur ein Viertel der Befragten (26 %), dass man durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes selbst geschützt ist. 69 Prozent der Bundesbürger glauben dies nicht. Dabei bezweifeln insbesondere die unter 45-Jährigen die Wirkung dieser Schutzmaßnahme (14- bis 29-Jährige: 79 %; 30- bis 44-Jährige: 77 %). Am stärksten befürwortet wird eine solche Tragepflicht von Männern (29 %) und älteren Befragten (45- bis 49-Jährige: 31%; 60 Jahre und älter: 29 %).

Die Ergebnisse der Forsa-Umfrage werden heute in den Nachrichten- und Magazinformaten von RTL und ntv aufgenommen.
Die Daten sind frei zur Veröffentlichung unter der Quellenangabe Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa am 31. März und 1. April 2020 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 1.004 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

57 Prozent der Bundesbürger befürworten Tragepflicht von Mund-Nasen-Schutz