Fußball Deutschland Russland 15 11 2018 Kommentar Löw nach dem Spiel

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Die junge deutsche Nationalmannschaft hat das Länderspiel gegen WM-Viertelfinalist Russland in Leipzig nach Treffern von Leroy Sané, Niklas Süle und Serge Gnabry mit 3:0 (3:0) gewonnen. DFB.de ist nach dem Spiel in der Red Bull Arena auf Stimmenfang gegangen und stellt die Aussagen von Bundestrainer Joachim Löw und seinem Team zusammen.

Fußball Deutschland Russland 15 11 2018 Kommentar Löw nach dem Spiel

Joachim Löw:: Die erste Hälfte war gut, wir hatten eine gute Spielkontrolle, haben den Ball gut laufen lassen und haben es geschafft, aus einigen Situationen in die Tiefe zu gehen und zum Abschluss zu kommen. Zwei Tore waren sehr gut herausgespielt. Ich glaube, dass es einem Spieler wie Leroy gut tut, dass er mal getroffen hat. Er hatte in den letzten Spielen schon drei, vier gute Möglichkeiten. So ein Tor kann natürlich eine Befreiung sein. Kai Havertz hat mir sehr gut gefallen, er ist sehr ballsicher, hat eine wahnsinnig gute Übersicht, erkennt Situationen sehr schnell, hat eine offene Stellung zum Ball und will den Ball immer mit nach vorne nehmen. Er nutzt die erste Möglichkeit nach vorne und der Laufweg von Gnabry war beim 3:0 sehr gut. Wenn man so viele Wechsel vornimmt, geht natürlich etwas Spielfluss verloren. Zum anderen haben wir in der zweiten Halbzeit bei Ballbesitz nicht mehr diese Aufteilung und Ordnung gehabt, das war zum Teil schon wieder ein bisschen chaotisch. Es war ein Kritikpunkt, dass wir dem Gegner immer entgegen kamen und nicht mehr in die Tiefe gehen. Wir haben den Spielern nochmal in vielen Videoszenen gezeigt, wie es geht. Das hat heute in der ersten Halbzeit gut funktioniert. Die Geschwindigkeit vorne hatten wir bei der WM nicht, haben die Dynamik im letzten Drittel nicht herstellen können und waren deshalb einfach zu verteidigen. Heute war das viel besser. Bei Jonas ist es glaube ich nicht ganz so schlimm, wie es zunächst aussah. Er hat wohl eine Knöchelprellung, aber es ist nach ersten Erkenntnissen nichts gebrochen. Spieler wie Hummels gehen gut damit um, wenn sie auf der Bank sitzen. Sie sind sehr professionell und haben die Entscheidung akzeptiert.