Um die Geschäftsbeziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland wird sich die „Wiedergeburt“ kümmern

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Die Nationale Unternehmerkammer der Republik Kasachstan „Atameken“ hat im Rahmen ihrer Transformation die Funktionen des Sekretariats des Kasachisch-Deutschen Wirtschaftsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ übertragen. Beide Parteien haben eine entsprechende Vereinbarung bereits unterzeichnet. Jetzt liegen die Fragen der Unterstützung der Unternehmer beider Länder in der Verantwortung der Stiftung „Wiedergeburt“.

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Die Unterschriften setzten der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Nationalen Unternehmerkammer „Atameken“ Nariman Abilschaikow sowie der Vorsitzende des Aufsichtsrates Yevgeiny Bolgert während des erweiterten Treffens das Kasachisch-Deutschen Business-Clubs, welches in Nur-Sultan stattfand, unter das Dokument. Diese Vereinbarung kann in der Tat als historisch bezeichnet werden.


„Ich erleben jetzt die Transformation der gesamten Institution der Nationalen Unternehmerkammer und das ist eine sehr erfreuliche Tendenz, wenn Funktionen von der Hauptorganisation der kasachischen Wirtschaft an Organisationen delegiert werden, die gemäß ihrem Profil täglich befasst sind. Für uns wird die Arbeit mit den Unternehmern Kasachstans und Deutschlands auf ständiger Basis stattfinden“, – sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

Die Hauptaufgaben des Sekretariats des Kasachisch-Deutschen Wirtschaftsrates liegen in der Durchführung und Betreuung von Investitionsvorhaben von Unternehmern beider Länder, in der Unterstützung ihrer Vorhaben in der Zusammenarbeit mit Behörden, im Erfahrungsaustausch, in der Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Ausbildung von Managern sowie in der Anwerbung von Fördermitteln.

Der Rat wurde 2010 während des offiziellen Besuchs der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kasachstan gegründet, und seitdem finden die Treffen des KGDS auf regelmäßiger Basis in den Hauptstädten der beiden Republiken statt. Gründer des Wirtschaftsrates auf deutscher Seite sind Wirtschaftsverbände wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA), oder der Bundesverband für die Ökonomie Mittel- und Osteuropas OMV. Auf kasachischer Seite wurde der Wirtschaftsrat von der Nationalen Unternehmerkammer „Atameken“, der Außenhandelskammer, der Nationalen Verwaltungsholding „Baiterek“, sowie der NK „Kazakh Invest“ gegründet.

„Der Wirtschaftsrat Kasachstans und Deutschlands ist in einem Regierungsabkommen vorgesehen – als eine Art Operator von Industrieprojekten. Wir haben Projekte, bei denen wir deutsche Unternehmen in die Rohstoffwirtschaft holen wollen. Aber bei uns gab es so eine Formel: Grund im Tausch gegen Investitionen. Daher ist dieser Wirtschaftsrat darauf ausgelegt, Investitionen im Fertigungs- und Bergbausektor anzuziehen. Und die Tatsache, dass die Nationale Unternehmerkammer diese Funktion heute der „Wiedergeburt“ übergibt, ist eine ihrer Missionen. Wir wollen uns nicht auf die Diaspora der Deutschen Kasachstans beschränken, sondern als Brücke zwischen beiden Ländern fungieren“, erklärte der Abgeordnete der Mazhilis Albert Rau in seiner Begrüßungsrede.

Der Kasachisch-Deutsche Wirtschaftsrat für strategische Zusammenarbeit (KGDS) ist ein wichtiges institutionelles Gremium in den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern sowie ein effektiver Mechanismus, um deutsche Investitionen in die Wirtschaft Kasachstans zu locken. Nach Meinung des Botschafters Kasachstans in Deutschland ist Deutschland der wichtigste Partner Kasachstans in Europa. Die Dynamik der bilateralen Beziehungen erhielt nach den beiden Besuchen von Präsident Kasym-Zhomart Tokaew in Deutschland im Dezember 2019 und Februar 2020 neue Impulse.

„Kasachstan ist an der Entwicklung der kasachisch-deutschen Investitionszusammenarbeit in den Bereichen Industrie, Hochtechnologien, verarbeitende Industrie und Nicht-Rohstoffexporte interessiert. Wir setzen konsequent Reformen um, um das Investitionsklima zu verbessern. Auf gesetzlicher Ebene sind die Chancen und Vorteile für die Investoren festgelegt. Ein offener Dialog wird sichergestellt, die Infrastruktur wird verbessert und eine spezielle Regierungsgruppe für die Zusammenarbeit mit deutschen Investoren wird unter der Leitung des ersten stellvertretenden Premierministers Roman Skljar betrieben. Dieser Mechanismus gewährleistet eine schnelle Lösung aller Probleme“, – sagt Dauren Karipow.

Alle Teilnehmer des Treffens de kasachisch-deutschen Business-Clubs waren sich einig, dass die Übertragung der Aufgaben von der Nationalen Unternehmerkammer auf die Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ angesichts ihrer Möglichkeiten der Stärkung und der Entwicklung der Zusammenarbeit in den Geschäftskreisen Kasachstans und Deutschlands neue Impulse geben wird.

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„Wir haben die Initiative des Vorsitzenden des Aufsichtsrates Yevgeniy Bolgert über die Übertragung des Sekretariats des Kasachisch-Deutschen Wirtschaftsrats an die Gesellschaftliche Stiftung mit großer Freude aufgenommen. Wir wissen, dass diesen Job niemand besser machen kann, als die Stiftung. Die Idee wurde von der Nationalen Kammer sofort unterstützt, und da Herr Bolgert nichts auf die lange Bank schiebt, unterzeichnen wir diese Vereinbarung bereits heute“, kommentierte der amtierende stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Nationalen Unternehmerkammer Nariman Abilschaikow.

Die Hauptprioritäten bei den Aktivitäten des Wirtschaftsrates werden in der Organisation der Zusammenarbeit in den folgenden Bereichen liegen: grüne Energie, agroindustrieller Komplex, Technologietransfer und Digitalisierung, Transport- und Lagerlogistik, sowie Bildung und Entwicklung des Humankapitals.