Die IFA Berlin, das weltweit größte Event für Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech, öffnet noch vor dem offiziellen Start die Türen für die IFA Media Days. Zum Auftakt rückte Leif Lindner, CEO der IFA Management, bei der IFA Opening Press Conference die rasante Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Robotik sowie deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag in den Mittelpunkt. Carine Chardon, Geschäftsführerin der GFU Consumer & Home Electronics GmbH, erläuterte abschließend die globale Entwicklung und Trends der Technischen Konsumgüter-Branche.
IFA macht technologische Transformation erlebbar
Auf der IFA können Besucher:innen in den kommenden Tagen erleben, wie KI und Robotik bereits heute eingesetzt werden. Beim RoboCup treten autonome Roboter in Fußballspielen gegeneinander an. Bei „Robots on the Runway“ zeigen humanoide Roboter und Entertainment-Roboter, wie Technologie, Bewegung und Unterhaltung miteinander verschmelzen.
Darüber hinaus bringt die IFA Technologie mit Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Formate wie der Retail Leaders Summit, die neue Retail Innovation Zone, das Smart Living Forum und IFA Next vernetzen internationale Marken, Start-ups, Handel, Forschung und politische Entscheider:innen. Mit IFA Moments, dem IFA Creator Hub und Live-Podcasts im Sommergarten trägt die IFA technologische Debatten zudem über die Messehallen hinaus.
Die IFA erreicht dabei mittlerweile auch die nächste Generation: Jede:r zweite Privatbesuchende ist jünger als 35 Jahre. Rund zwei Drittel der Besucher:innen kommen wiederholt zur IFA.
Auf der IFA können Besucher:innen in den kommenden Tagen erleben, wie KI und Robotik bereits heute eingesetzt werden. Beim RoboCup treten autonome Roboter in Fußballspielen gegeneinander an. Bei „Robots on the Runway“ zeigen humanoide Roboter und Entertainment-Roboter, wie Technologie, Bewegung und Unterhaltung miteinander verschmelzen.
Darüber hinaus bringt die IFA Technologie mit Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Formate wie der Retail Leaders Summit, die neue Retail Innovation Zone, das Smart Living Forum und IFA Next vernetzen internationale Marken, Start-ups, Handel, Forschung und politische Entscheider:innen. Mit IFA Moments, dem IFA Creator Hub und Live-Podcasts im Sommergarten trägt die IFA technologische Debatten zudem über die Messehallen hinaus.
Die IFA erreicht dabei mittlerweile auch die nächste Generation: Jede:r zweite Privatbesuchende ist jünger als 35 Jahre. Rund zwei Drittel der Besucher:innen kommen wiederholt zur IFA.
Globaler Markt für Tech & Durables wächst auf 430,5 Milliarden US-Dollar
Der GFU Consumer & Home Electronics zufolge zeigt sich der globale Markt für Technologie- und Gebrauchsgüter trotz geopolitischer Spannungen, anhaltender Inflation und erheblicher Belastung der Lieferketten widerstandsfähig. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der weltweite Umsatz (ohne Nordamerika und Russland) um 6,0 Prozent auf 430,5 Milliarden US-Dollar.[1]
Währungsbereinigt fiel das Wachstum mit 2,4 Prozent moderater aus. Ein Teil des nominalen Umsatzanstiegs ist auf Wechselkurseffekte, insbesondere die Entwicklung des US-Dollars, zurückzuführen. Getrieben wird das Wachstum vor allem von Premium-Produkten, die einen klaren Mehrwert und Entlastung für den Alltag bieten. Verbraucher kaufen in vielen Kategorien bewusster und behalten Geräte länger. Gleichzeitig sind sie bereit, für innovative Funktionen, bessere Leistung und Komfort mehr zu investieren.
Die globalen Machtverhältnisse verschieben sich
Zu den globalen Wachstumstreibern gehören die aufstrebenden Länder Asiens außerhalb Chinas, die im ersten Halbjahr ein zweistelliges Wachstum von 12 Prozent verzeichneten. Im Zuge der Diversifizierung globaler Lieferketten profitieren insbesondere Länder aus Südostasien, die sich als Exporteure von KI-Technologie und Hardwarekomponenten etablieren. Auch im Nahen Osten und in Afrika ist eine positive Entwicklung zu beobachten, mit einem Markt-Anstieg von 15 Prozent im 1. Halbjahr.
Haushalt-Kleingeräte führen die Marktdynamik weiter an
Erneut erwiesen sich Elektro-Haushaltkleingeräte als besonders dynamisch. Sie führten im ersten Halbjahr den „Tech & Durable“ Markt mit einem Wachstum von 5 Prozent an. Telekommunikationsgüter folgten mit +4 Prozent globalem Wachstum, und Consumer Electronics mit +2 Prozent.
Auf Produktebene entwickelten sich etwa freistehende „Space-Fit”- Kühlschränke, die sich optisch und funktional in moderne Küchen integrieren lassen, besonders positiv, außerdem Waschmaschinen mit Dampf-Reinigungsmodus, Espresso-Siebträgermaschinen, Saugroboter und AI-PCs mit integrierten Prozessoren für lokale KI-Anwendungen, sowie Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 75 Zoll oder größer.
Drei Zukunftsthemen prägen die nächste Wachstumsphase
Als zentrale Wachstumspotentiale für 2026 zeichnen sich Produkte mit künstlicher Intelligenz, alltagserleichternde Robotik und Wearables der nächsten Generation ab.
„Der Markt ist stärker, als es die Stimmung vermuten lässt. Entscheidend für Wachstum sind gezielte Innovationen, die den Alltag der Verbraucher erleichtern, Energie-effizient agieren oder neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen. Die Zukunft des technischen Konsumgütermarktes ist damit nicht nur technologisch geprägt, sondern vor allem auch von der Fähigkeit, Innovation in konkrete Alltagserleichterung zu übersetzen. Alle diese Themen und dazugehörigen Produkte und Entwicklungen sind in den kommenden Tagen auf der IFA 2026 zu bestaunen und entdecken“, erklärt Carine Chardon, Geschäftsführerin der GFU Consumer & Home Electronics GmbH.
[1] Global Tech & Durables Trends Report. NIQ powered by GfK Intelligence. Stand der Daten: Januar-Juni 2026