Forum in Bayreuth 2017 „Made by Deutschen aus Russland“ Fotos

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In Bayreuth fand zwischen 21 und 24 Mai das II. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland. Partnerschaft. Verantwortung. Erfolg.“ statt. Im Rahmen des Forums wurde intensiv über die Perspektiven der Entwicklung von deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen diskutiert. Im Mittelpunkt standen speziell folgende Themen: Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen, Unternehmen im sozialen Bereich, Frauen im Business, Vorstellung von innovativen deutsch-russischen Projekten und potentialen Partnern.

Heinrich und Olga Martens mit dem Gouverneur des Gebietes Omsk Viktor Nasarow

Von Seiten der Organisatoren begrüßte die erste stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbands der deutschen Kultur, Generaldirektorin der „MaWi Group“ und Herausgeberin der Moskauer Deutschen Zeitung – Olga Martens – die Gäste. „Mit der Eröffnung des Deutsch-Russischen Hauses in Omsk haben wir gleichzeitig das I. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland“ gestartet. Heute, ein Jahr später, treffen wir uns in Bayreuth und ich freue mich, dass das Forum eine jährliche Businessplattform für Unternehmer – Russlanddeutsche – ist“, sagte Olga Martens. Sie betonte die große Bedeutung, dass das II. Kultur- und Geschäftsforum nun in Deutschland stattfindet.

Olga Martens erwähnte, dass die Entwicklung der Ethnokultur und die Erhaltung eines materiellen Erbes ohne dichte Infrastruktur in verschiedenen Gebieten nicht möglich sei. „Auf diesem Forum werden russlanddeutsche Unternehmer aus Russland und Deutschland vorgestellt. Wir haben bereits eine langjährige Kooperationsbasis, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Diese bestand über Jahre hinweg in den Bereichen Kultur und Bildung. In der letzten Zeit gab es Anfragen von Unternehmerverbänden (in Deutschland und Russland gibt es russlanddeutsche Businessclubs). Diese wünschten sich eine Entwicklung von deutsch-russischen Geschäftskontakten bei klein- und mittelständischen Unternehmen. Gerade Kooperation spielt für sie eine Schlüsselrolle beim Im- und Export.“

Bei der Eröffnung des Forums in Bayreuth hatten sich Leiter des föderalen Amtes für Nationalitätenangelegenheiten Igor Barinow als auch der Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk für eine verstärkte Zusammenarbeit der beiden Länder ausgesprochen.

 

Gemeinsam mit dem Leiter der Föderalen Agentur für Nationalitätenangelegenheiten der Russischen Föderation Igor Barinow eröffnete der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB am 23. Mai 2017 das Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen in Russland. Partnerschaft. Verantwortung. Erfolg“ im Kammersaal der IHK Oberfranken in Bayreuth. In seiner Rede beteuerte Hartmut Koschyk, dass er sich freue, dass das Kultur- und Geschäftsforum als wunderbare Initiative gestartet wurde. Er verwies auf eine Brückenfunktion des Forums zwischen Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft, die weit über die deutsch-russischen Beziehungen hinausgehen.

In seiner Rede verwies der Gouverneur des Gebietes Omsk, Viktor Nasarow, auf die Bedeutung der Deutsch-Russischen Häuser als Vorreiter und Ideengenerator für Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland.

Waldemar Weiz ist Vorsitzender des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland sowie Vorsitzender des Unternehmerverbands der Deutschen aus Russland. Weiz stellte den Unternehmerverband der Deutschen aus Russland vor, der 2010 mit dem Ziel gegründet wurde, ein Netzwerk von Geschäftsleuten, die ursprünglich aus den ehemaligen Sowjetstaaten kommen, zu schaffen. Seitdem unterstützen sich die Mitglieder des Verbands aus verschiedenen Branchen gegenseitig. Von Industrie bis Tourismus sei eine breite Bandbreite russlanddeutscher Unternehmer vertreten. Der Unternehmerverband bietet eine Möglichkeit für russlanddeutsche Unternehmer in Deutschland Kontakte mit Unternehmern aus anderen Ländern zu knüpfen.

Waldemar Weiz

Die Veranstaltung hatte den russlanddeutschen Unternehmern, Politikern aus Russland und Deutschland sowie den Fachkräften im deutsch-russischen Kulturbereich eine internationale Plattform für den offenen Dialog und den Erfahrungsaustausch angeboten.

Im Rahmen der Unternehmerplattform diskutierten Russlanddeutsche die Perspektiven ihrer klein- und mittelständischen Unternehmen im Rahmen deutsch-russischer Zusammenarbeit sowie Vorteile von Geschäftsbeziehungen mit Deutschland für Russlanddeutsche und deren juristische Aspekte. Die Teilnehmer der Diskussion erzählten von ihren Business-Projekten, die dank Unterstützung Deutschlands und Russlands realisiert werden konnten. Weitere Themen waren der Einfluss der deutschen Nationalität auf die Wahl von russlanddeutscher Geschäftstätigkeit. Moderatorin der Diskussion war Oksana Fadina, Wirtschaftsministerin des Gebietes Omsk.

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Frauen unter sich. Nach der Podiumsdiskussion im Rahmen des II. Kultur- und Geschäftsforums „Made by Deutschen aus Russland: Partnerschaft. Verantwortung. Erfolg“ – „Frauen im Business“

Aber auch Männer waren beim Forum in Bayreuth sehr aktiv!

Gute Mischung führt zum Erfolg!

In Bayreuth herrschte gute Laune!

 

 

 

 

 

 

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II. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland. Partnerschaft. Verantwortung. Erfolg.“ in Bayreuth 2017

In Bayreuth fand zwischen 21 und 24 Mai das II. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland. Partnerschaft. Verantwortung. Erfolg.“ statt. Das II. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland“ wurde von dem Internationalen Verband der deutschen Kultur, MaWi-Group und der Moskauer Deutschen Zeitung, sowie dem Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland e.V. und dem Unternehmerverband der Deutschen aus Russland e.V. organisiert.

Das Forum wurde parallel zur XXII. Sitzung der Deustch-Russischen Regierungskommission durchgeführt.

Dmitrij Grebenschikow

DG-News