Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona Pandemie

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Im Zeitraum zwischen Sonntag, 22.03.2020, und Montag, 23.03.2020, kam es im Bereich des Polizeipräsidiums München im Zusammenhang mit der gültigen Allgemeinverfügung zu über 100 Einsätzen in Bezug auf Meldungen zu Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Ergänzend dazu war die Münchner Polizei aber auch eigeninitiativ unterwegs und kontrollierte die Einhaltung der geltenden diesbezüglichen Regelungen.

Insgesamt kam es hier über 4.000 Kontrollen bei denen über 200 Verstöße festgestellt wurden. In 61 Fällen kam es bei diesen Verstößen zu Anzeigen durch die Polizei.

Bereits am 17.03.2020, gegen 22.00 Uhr, war ein 33-jähriger Münchner im Münchner U-Bahn-Bereich unterwegs und erstellte dabei ein Video, in dem er einen Fahrkartenautomat des MVG, eine Haltestange in der U-Bahn und auch den Handlauf einer Rolltreppe ableckte. Mit dem Bezug auf den Corona-Virus verbreitete er schließlich dieses Video in den Sozialen Medien.

Im Rahmen einer Anzeigenerstattung konnte der Tatverdächtige identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.