Brandgeruch in Berlin am 24 August 2018 – Waldbrand 50 Kilometer südwestlich von Berlin

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Am 24 August wurde gegen 14 Uhr ein Feuer bei Treuenbrietzen, circa 50 Kilometer südwestlich von Berlin entdeckt. Laut Polizei brennen 300 Hektar Wald – was man sogar in der Hauptstadt riechen kann. Mittlerweile sei das ganze Stadtgebiet von Berlin betroffen.

Die Bewohner der Ortschaften Tiefenbrunnen, Klausdorf und Frohnsdorf mussten ihre Häuser verlassen. Von den Evakuierungen betroffen waren am Donnerstagabend insgesamt 540 Menschen.

Brandgeruch in Berlin am 24 August 2018 – Waldbrand 50 Kilometer südwestlich von Berlin

Das anhaltend trockene Wetter und die sommerlichen Temperaturen führen weiterhin zu einem sehr hohen Waldbrandrisiko in Berlin. Die Wetterprognosen für die kommenden Tage lassen eine weitere Zunahme der Waldbrandgefahr erwarten. Das ändert sich auch nicht durch mögliche vereinzelte Regenschauer.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz weist deshalb erneut auf das strikte Rauch- und Grillverbot im Wald und an waldnahen Badestellen hin.
Außerdem dürfen Fahrzeuge im Wald nur auf den dafür gekennzeichneten Flächen (Parkplätze, gekennzeichnete Randstreifen) abgestellt werden. Durch die Hitze unter dem Fahrzeug kann sich das trockene Gras entzünden und so ebenfalls zu einem Waldbrand führen.

Wer in den kommenden Tagen Abkühlung im schattigen Wald und an den Ufern der vielen Gewässer in Waldnähe sucht, muss bitte unbedingt folgendes beachten:
Rauchen im Wald oder in dessen Nähe – etwa an den Stränden der Havel und an Badeseen – ist ebenso verboten wie das Grillen, Lagerfeuer oder Feuerwerk in Waldnähe.
Häufige Ursachen für Waldbrände sind leider auch achtlos aus dem Autofenster geworfene Zigarettenkippen. Trockenes Laub und Reisig fangen sehr schnell Feuer und können ganze Wälder in Flammen setzen.

Waldbrände können sich sehr schnell ausbreiten.
Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte bitte umgehend die Feuerwehr alarmieren.