DMEA 2026 in Berlin mit starkem Besucherzuwachs und zahlreichen Impulsen für die digitale Gesundheitsversorgung

Mit einem eindrucksvollen Programm, intensiven Fachdiskussionen und einem neuen Besucherrekord ist die DMEA 2026 heute in Berlin erfolgreich zu Ende gegangen. 22.000 Teilnehmende kamen an den drei Veranstaltungstagen zusammen und damit 7% mehr als im vergangenen Jahr, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, Innovationen zu erleben und sich branchenübergreifend zu vernetzen.

Mit rund 900 Ausstellern aus nahezu 30 Ländern, 550 Speakern und einem umfangreichen Kongressprogramm unterstreicht die DMEA erneut ihre Rolle als zentrale Plattform für die digitale Transformation des Gesundheitswesens.

Die ersten Ergebnisse der Besucherbefragung ergaben: 9 von 10 Befragten sind mit ihrem DMEA-Besuch in 2026 (sehr) zufrieden. Die wichtigsten Besuchsziele waren ‚Kontakte zu Unternehmen knüpfen‘, ‚Networking/ Vernetzung innerhalb der Branche‘ und ‚Informationen zu Fachthemen‘. Jeweils über 90% der Befragten bestätigen, diese Ziele erreicht zu haben. Die drei aus Besuchersicht relevantesten Angebotsbereiche der diesjährigen DMEA waren Künstliche Intelligenz‘‚ ‚Mobile Health‘ und ‚Telemedizinlösungen‘.

Zukunftsthemen im Fokus: KI, Interoperabilität und digitale Versorgung

Die DMEA 2026 setzte klare inhaltliche Schwerpunkte auf die drängenden Themen der Branche: Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen, digitale Patientenversorgung und Patient Empowerment, Interoperabilität und der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS), Telemedizin sowie Cybersecurity.

Fachbesucher:innen aus Versorgung, Industrie, Wissenschaft und Politik nutzten die DMEA intensiv für den Austausch über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

Starke politische Impulse für die Digitalisierung

Zum Auftakt der DMEA hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die die Schirmherrschaft des Events übernommen hat, eine Keynote gehalten und sagte: „Die entscheidende Frage ist schon lange nicht mehr, ob wir digitalisieren, sondern wie entschlossen und wie klug wir das tun. Die DMEA ist genau der richtige Ort, um darüber miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier wird sichtbar, was unser Gesundheitssystem in den kommenden Jahren ganz konkret prägen wird. Die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung und unseres Gesundheitswesens insgesamt hängt davon ab, wie entschlossen wir digitale Innovationen in die Praxis umsetzen können.“

Auch die bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, Katharina Schenk, Thüringens Ministerin für Soziales, Gesundheit. Arbeit und Familie und Prof. Dr. Kristina Sinemus, die hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, waren auf der DMEA vertreten und haben eine Keynote gehalten.

Bvitg-Geschäftsführer Sascha Raddatz: „Die DMEA 2026 hat erneut eindrucksvoll die Dynamik der digitalen Gesundheitswirtschaft unterstrichen. Mein besonderer Dank gilt dem engagierten Team sowie allen beteiligten Stakeholdern – von den Ausstellern über die Speaker:innen bis hin zu den Partnern und Mitwirkenden –, die mit großem Einsatz, Expertise und Innovationsgeist diese Veranstaltung möglich gemacht und kontinuierlich weiterentwickelt haben. Gemeinsam ist es gelungen, die DMEA als zentralen Treffpunkt der Branche zu stärken und wichtige Impulse für Innovation, Austausch und Zusammenarbeit zu setzen. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen politischen Rahmenbedingungen zu schaffen: für mehr Tempo bei der Digitalisierung, für verlässliche und praxistaugliche Regulierung sowie für eine konsequente Überführung digitaler Lösungen in die Versorgung. Mit Blick auf 2027 freuen wir uns darauf, die DMEA weiterzuentwickeln, neue Impulse zu setzen und ihre Rolle als führende Plattform der digitalen Gesundheit weiter auszubauen.“

Dr. Mario Tobias, CEO der Messe Berlin sagt zum Abschluss der DMEA: „Der erneute Besucherrekord zeigt deutlich – gemeinsam haben wir die DMEA in den vergangenen Jahren zum zentralen Treffpunkt der Digital Health Branche entwickelt. In Berlin werden Innovationen sichtbar, die entscheidenden Akteure aus Medizin, Wirtschaft, Politik und Verbänden kommen zusammen und setzen die Impulse für die Gesundheitsversorgung von morgen.“

Internationale Beteiligung und starke Branchenvielfalt

Die sechs Messehallen zeigten auch in diesem Jahr ein umfassendes Bild der digitalen Gesundheitswirtschaft – von etablierten Unternehmen wie CompuGroup Medical, Dedalus, ID Information und Dokumentation im Gesundheitswesen, medatixx, Meierhofer AG, nexus AG und Telekom Healthcare Solutions bis hin zu innovativen Startups. Neben zahlreichen führenden Anbietern aus Deutschland waren Unternehmen aus fast 30 Ländern dabei, wie Dänemark, Norwegen, Schweiz und Österreich, die sich an eigenen Länderpavillons präsentiert haben.

Innovation und Nachwuchs im Mittelpunkt

Ein besonderer Fokus lag auch 2026 auf der Förderung von Innovationen und jungen Talenten. In der Startup & Innovation Area präsentierten rund 70 Startups ihre Lösungen und Ideen für die Gesundheitsversorgung von morgen. Eine besonders herausragende Lösung wurde heute Mittag mit dem DMEA nova Award ausgezeichnet. Das Startup Prof. Valmed aus Langen in Hessen konnte sich in den Pitch-Runden gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und die Fachjury von sich überzeugen. Das KI-Tool unterstützt Ärzt:innen im Alltag bei Diagnosen und Behandlungen, macht ihre Arbeit effizienter und hilft durch Schulungen, KI sicher und sinnvoll einzusetzen.

Das Karriereformat DMEA sparks hat Studierenden, Absolvent:innen und Young Professionals die Möglichkeit gegeben, Kontakte zur Branche zu knüpfen und sich über Karrierewege im Digital Health Bereich zu informieren. Mit dem DMEA sparks Award wurden erneut herausragende Bachelor- und Masterarbeiten ausgezeichnet. Die Gewinner:innen werden hier im DMEA Newsblog vorgestellt.