Berlin Halbmarathon 2026 Ergebnisse

Andrea Kiptoo und Likina Amebaw sind die Sieger:innen des 45. GENERALI BERLINER HALBMARATHON. Der Kenianer Kiptoo gewann das hochklassige Rennen bei kalten aber sonnigen Bedingungen in 59:11 Minuten vor seinem zeitgleichen Landsmann Dennis Kipkemoi, der als Tempomacher gestartet war. Als Dritter brach Amanal Petros (Hannover 96) mit 59:22 seinen eigenen deutschen Rekord. Er war genau neun Sekunden schneller als vor einem Jahr in Berlin. Auch damals war Petros Dritter.

Die schnellste Läuferin auf der Startliste war auch als Erste im Ziel: Die Äthiopierin Likina Amebaw gewann in 65:07 Minuten und erzielte damit die drittschnellste je beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON gelaufene Zeit. Zweite wurde die Kenianerin Veronica Loleo in 65:21 vor ihrer Landsfrau Daisilah Jerono (65:35). Als beste deutsche und auch beste europäische Läuferin belegte Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) einen starken fünften Platz und erzielte mit 67:25 eine persönliche Bestzeit sowie eine deutsche Jahresbestzeit.

Die Organisatoren registrierten eine Rekordzahl von 42.563 Athlet:innen aus 134 Nationen für die 45. Auflage des Rennens. So hoch wie nie zuvor war der Frauenanteil mit 46 Prozent.

Top Männer:

  1. Andrea Kiptoo (KEN) 59:11 Min.
  2. Dennis Kipkemoi (KEN) 59:11 Min.
  3. Amanal Petros (GER) 59:22 Min.
    Bester Deutscher: Amanal Petros (GER) 59:22 Min. => dt. Rekord!

Top Frauen:

  1. Likina Amebaw (ETH) 65:07 Min.
  2. Daisilah Jerono (KEN) 65:21 Min.
  3. Veronica Loleo (KEN) 65:35 Min.
    Beste Deutsche: Esther Pfeiffer 67:25 Min.

Das Rennen der Inlineskater

Den Inlineskatern gehörte der erste Start am Sonntagmorgen. Bei den Herren setzte sich schon kurz nach dem Start Ewen Fernandez (FRA) vom Feld ab. „Ich bin sehr gut mit den unterschiedlichen Straßenverhältnissen zurechtgekommen. Mal war es komplett trocken, dann wieder nass“, so der erfahrene Franzose. Er siegte nach 34:04 Minuten im Alleingang. Das Verfolger:innenfeld blieb bis auf die Zielgerade dicht zusammen und wurde ab Streckenhälfte von den drei Frauen Keily Delgado (COL), Alison Bernardi (FRAU) und Maria Camila Carmona Mendoza (COL) ergänzt. Im Massensprint auf der Zielgeraden sicherte sich die Kolumbianerin Delgado mit 39:28 Minuten den Sieg bei den Frauen, nachdem sie bei der Streckenhälfte einen Schreckensmoment erlebte: Aufgrund der nassen Fahrbahn kam sie zu Fall, konnte sich aber schnell wieder an das Feld herankämpfen. „Umso mehr freue ich mich, dass ich heute gewinnen konnte“, so Delgado.